Problemlöser
Schell Eckventil undicht oder sperrt nicht
Am Eckventil unter Waschtisch oder Spüle tritt Wasser aus, am Griff, am Wandgewinde oder an der Verschraubung zur Armatur. Oder das Ventil lässt sich bis zum Anschlag drehen, sperrt aber nicht mehr ab.
Mögliche Ursachen
- 1Ventil sperrt nicht mehr: Dichtung im Ventil verschlissen, Sitz verkalkt oder verschmutzt, weil das Ventil jahrelang nicht bewegt wurdehäufig
- 2Undicht am Wandgewinde: Dichtring des ASAG-easy-Gewindes beim Einschrauben beschädigt, zu wenig tief eingeschraubt oder zusätzlich mit Hanf oder Band eingedichtetgelegentlich
- 3Undicht an der Quetschverschraubung zum Anschlussrohr der Armatur: Mutter locker oder Rohr schief eingesetztgelegentlich
So gehst du vor
- Klären, wo das Wasser austritt: am Griff, am Wandgewinde oder an der Mutter zum Anschlussrohr. Eine lockere Quetschverschraubung reicht oft, vorsichtig nachzuziehen.
- Für den Tausch das Wasser an der Hauptabsperrung oder Wohnungsabsperrung schließen und an einer Zapfstelle den Druck ablassen. Das defekte Eckventil selbst sperrt nicht zuverlässig.
- Wandgewinde und Abgang des alten Ventils bestimmen: meist G 1/2 in der Wand und 10 mm zur Armatur, für Spülkästen oft eine Überwurfmutter. Kennst du die Schell-Nummer, findest du das gleiche Ventil direkt, etwa 04 917 06 99 für G 1/2 × 10 mm mit ASAG easy.
- Anschlussrohr der Armatur lösen, altes Eckventil herausdrehen und das Gewinde in der Wandscheibe säubern.
- Neues Ventil mit ASAG easy ohne Hanf und ohne Band einschrauben, bis der Dichtring 3 mm im Gegengewinde verschwunden ist. Danach lässt es sich laut Schell noch in die richtige Stellung drehen. Ventile ohne Dichtring sparsam mit Dichtfaden, Hanf oder Band eindichten.
- Anschlussrohr einsetzen, Quetschverschraubung anziehen, Wasser langsam öffnen und alle drei Stellen auf Tropfen prüfen.
Zuordnungen werden aus Herstellerunterlagen und Händlerangaben zusammengetragen, nicht selbst getestet. Prüfe vor dem Kauf die Nummer auf dem alten Teil.